Nach einer Woche wird es Zeit für meine Erfahrungen mit Natty Narwhal (Ubuntu 11.04).

Notebook
Mein Notebook (Thinkpad T42) hat den Unity Test nicht bestanden. Selbst nach einigen Treiberinstallationen und einem funktionieren Compiz ließ sich Unity nicht erweichen doch noch zu laufen.
Also kam der Gnome3 Versuch, ebenfalls erfolglos.

Test ob die Hardware Unity unterstützt.

Anschließend folgte die Installation von Unity2D, welches doch wirklich hübsch lief. Es fühlte sich einigermaßen gut an, aber die Geschwindigkeit ließ vermuten, dass das Notebook mehr konnte. Hierbei muss man fairer Weise sagen, dass es jedem selbst überlassen bleibt zwischen Benutzerfreundlichkeit und Systemlast zu wählen.
Das Ende vom Lied war die Installation von Kanotix, welches wir wohl irgendwann einmal vorstellen werden.

Kanotix

Desktop-PC
Die Installation von Ubuntu mit 64Bit verlief problemlos. Unity lief ohne weiteres Zutun und das System begann wirklich Spaß zu machen.
So weit so gut, es folgte der nächste Tag mit Ubuntu. Nach dem Hochfahren kam die Meldung, dass Unity die Hardware nicht unterstützt (?!). Folglich kam die nächste Idee “probieren wir es doch mal mit Gnome3”. Nicht lange kleckern, Gnome3 wurde installiert und bootete auch direkt in das Gnome Anmeldemenü. Leider war danach auch schon Schluss. Irgendein Fehler meldete sich (den man sicherlich hätte beheben können, aber das hier soll ja ein Erfahrungsbericht und kein technisch Ausgereifter Artikel sein).

Da auf meinem Notebook bereits Kanotix läuft und ich das erste mal – was davor unvorstellbar war – KDE nutze und nicht unzufrieden bin, wurde Kubuntu auf eine CD gepresst.
Dieses läuft sehr schön, Ubuntu typisch wird sehr viel unterstützt und dem Nutzer eine Menge Einrichtungsarbeit abgenommen. Nur Unison verbindet nicht per ssh (ein Ubuntu und kein KDE Problem), wobei das Problem wohl nicht nur bei mir besteht. So wächst die Hoffnung, dass dieses Problem mit dem nächsten Update behoben wird, da ich derzeit einfach nicht die Zeit habe mich groß damit zu beschäftigen.

Mein persönliches Fazit
Oneiric Ocelot wird ein schönes Betriebssystem und die Beta, welche einen eigenen Distributionsnamen bekommen hat, lässt bereits einige interessante Details erahnen. Dennoch ist es natürlich für den produktiven Einsatz – auf nicht aktueller Hardware – noch nicht zu empfehlen.
Ich persönlich werde jetzt KDE für ein halbes Jahr mal kennen lernen, aber 11.10 soll mit Unity und Gnome3 zeigen dürfen was es kann.


Technisches

 

Um herauszufinden ob Unity in 3D auf eurem Rechner läuft, gibt es folgenden Test. Das Ergebnis sollte  grün ergeben und auf true stehen.
/usr/lib/nux/unity_support_test -p

Ergibt der Test false, so kann man Unity 2D installieren:
http://www.webupd8.org/2011/01/unity-2d-qt-now-available-in-ppa-for.html

Gerade eben habe ich noch das hier gefunden:
http://www.glasen-hardt.de/?p=1211

Um gnome3 zu installieren:
https://launchpad.net/~gnome3-team/+archive/gnome3
und ein paar Infos zur 64bit Version (u. a. in der Diskussion):
http://www.ubuntugeek.com/how-to-install-gnome3-on-ubuntu-11-04-nattyubuntu-10-10-maverick.html