/e/OS Grundlagen

Zitieren wir zu Beginn einfach mal Wikipedia .

/e/OS, ehemals /e/, ist ein Google-freies, auf LineageOS basierendes Betriebssystem für Smartphones und Tablets mit eigenen Webdiensten, das vom französischen Softwareentwickler und Gründer der Linux-Distribution Mandrake, Gaël Duval, ins Leben gerufen wurde. Im Vordergrund steht der Schutz der Privatsphäre des Nutzers.

https://de.wikipedia.org/wiki//e/OS (6.2.26)

Es ist also ein Betriebssystem für Smartphones. Das Googlefrei möchte ich in der Praxis etwas einschränken. Wer Apps verwendet, die Google-Dienste benötigen, kann auf microG zurückgreifen.

Es ist ein sogenanntes Custom-Rom, das bedeutet, dass ich bei passender Kompatibilität das Betriebssystem aus dem Internet herunterladen und auf meinem Smartphone installieren kann. Das System ist ein Fork von LineageOS.

Im Gegensatz zu SailfishOS gibt es kein eigenes App-Ökosystem. Open-Source und proprietäre Androidapps lassen sich ohne Probleme installieren.

Es werden möglichst wenig Daten an Google (und andere kommerzielle Dienste) gesendet und das System ermöglicht in der Regel Updates weit über den offiziellen Support des Geräteherstellers hinaus. Als Beispiel lässt sich das Sony Xperia XA 2 nennen, es wird mit dem Erscheinungsjahr 2017 angegeben und die Angabe auf Wikipedia ist, dass der Support bei Android 9 endete. Mit /e/OS kann nun ein System auf Basis von Android 15 genutzt werden, das weiterhin Sicherheits- und Software-Updates bekommt.

Mit Android-Ökosystem ist gemeint, das dank des Auroa-Stores aktuelle Android Apps aus dem Playstore-Ökosystem genutzt werden können. Zusätzlich können weitere Stores, wie bspw. der F-Droid-Store installiert werden. Es gibt keine kommerzielle Werbe-Bloatware (Software, die der Hersteller des Geräts oder der Entwickler des Systems installiert), allerdings gibt es freie/open-source Apps (Browser, Kalender, Mail usw.), die sich nicht einfach deinstallieren lässt.

Je nachdem, ob man sein privates Gerät auch dienstlich verwendet, können diese Updates notwendig sein, damit man die Erlaubnis dafür bekommt.

Bliss-Starter
Ansicht der Apps

Das System bringt ein modifiziertes Android-Design mit, dem eine gewisse Nähe zu iOS nicht abgesprochen werden kann. Dafür verantwortlich ist der Bliss-Starter. Dieser sorgt für das Design und wie Apps gestartet werden. Es gibt nur eine Ebene und nicht eine Ebene mit Startern und eine Appübersicht. Ich habe dank der Ordner sogar nur eine einzige Ansicht mit Apps und eine mit Widgets – mehr gibt es nicht.

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