Linux aktualisieren

Nun gibt es nicht die eine Linux Distribution, sondern viele verschiedene. Je nachdem, ob und welche grafische Oberfläche es gibt, könnt ihr euer System grafisch, d.h. mithilfe eines Programms, aktuell halten.

Beispielsweise Debian mit Gnome-Software ist es möglich die Updates aus den Repositories (apt), Flatpak und die Firmwareupdates mit einem Programm einzuspielen. Das ist natürlich super komfortabel.

Ansonsten hatte ich eine gewisse Routine im Terminal und da ich das nicht immer von neuem eingeben wollte, habe ich eine .sh-Datei erstellt. Diese muss ich dann nur mit ./Dateipfad/Dateiname aufrufen.

#!/bin/bash

wartungsangelegenheiten () {

echo ":-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:--:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:
:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:Start Durchlauf" $i ":-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:
:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:--:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:"
sudo apt update
sudo apt full-upgrade -y
sudo apt clean
sudo apt autoremove -y
# sudo snap refresh
# flatpak update
sudo apt install -f -y
}

fertigausgabe () {

echo ":-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:--:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:
:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-fertig-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:
:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:--:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:"
}



i=0
while [ $i -lt 2 ]; do wartungsangelegenheiten && i=$[$i+1]; done

fertigausgabe

Wie ihr sehr, werden die üblichen Befehle für ein Update aufgerufen.

  • Aktualisierung der Programmlisten. (update)
  • Aktualisierungen inkl. der Abhängigkeiten installieren (full-upgrade)
  • Nicht mehr genutzte Abhängigkeiten deinstallieren (autoremove)
  • Reparieren, falls etwas verpfuscht ist (install -f)
  • Das ganze so, dass man nicht immer bestätigen muss (-y)
  • Auskommentiert ist snap und flatpak – je nachdem, was eben genutzt wird, kann man die Raute entfernen.

Das ganze wird zweimal durchlaufen. Das ist nur mein ganz normaler innerer Zwang, falls beim ersten Durchgang irgendwas liegen bleibt. Quittiert wird das Ganze mit „Start Durchlauf 0“, „Start Durchlauf 1“ und „fertig“.

Wen die Sache mit sudo stört, der kennt sein System so gut, dass er weiß, was es damit auf sich hat. Und natürlich seht ihr, dass es sich um ein System mit apt (Debian, Ubuntu, Mint usw.) handelt.

Findet ihr so etwas eine tolle Arbeitserleichterung oder total fahrlässig, dass man ohne zu schauen, was gefragt wird, alles mit ja beantwortet?

Auf jeden Fall habt ihr grafisch oder per Terminal hinterher ein aktuelles System. Abhängig von der Distribution sollte natürlich vorher geschaut werden, welche Auswirkungen aktuelle Updates haben können und ob vielleicht apt upgrade anstelle von apt dist-upgrade genutzt werden sollte.

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